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DAX-Analyse am Morgen: Gelingt der Sprung über die hartnäckige Hürde?

Nachdem die EZB unverändert an der lockeren Geldpolitik festhielt, setzte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) gestern die Aufwärtsbewegung der vorangegangenen Sitzungen fort und schraubte sich in der Spitze bis auf 12.363 Zähler – den höchsten Stand seit dem 21. Juli. Mit einem Schlusskurs auf diesem Niveau hätte der Index ein starkes (Kauf-)Signal setzen können, so aber drückte ein Eurokurs über 1,20 das Börsenbarometer zur Schlussauktion wieder haarscharf unter die 12.300er-Marke. Das Ringen um diesen wichtigen Widerstand geht damit in die nächste Runde:

Gelingt es dem DAX heute, oberhalb der 12.300er-Marke UND den Juni-Tiefs bei 12.320 aus dem Handel zu gehen, würde sich das nächste Kursziel direkt auf das 2015er-Allzeithoch bei 12.391 bzw. die 12.400er-Marke stellen. Springt der Index im Anschluss auch über diese Hürde, wäre der Weg – einmal quer durch den volumenarmen Korridor – frei bis zur Volumenspitze an der 12.600er-Marke. Fällt der DAX per Tagesschluss jedoch wieder unter 12.300 zurück, müsste dies als Dämpfer gewertet werden. Denn:

Mit einem erneuten Scheitern an dem hartnäckigen Widerstand würde das bearishe Szenario wieder an Kontur gewinnen. Im Zuge schwächerer Notierungen könnten dann noch einmal die 12.200er-Schwelle und darunter die Schlüsselhaltezone bei 12.100/12.090 sowie die Doppelunterstützung aus 200-Tage-Linie und Abwärtstrendgerade auf den Prüfstand gestellt werden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: dieboersenblogger.at


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