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DAX-Analyse am Morgen: Starker Anfang, schwacher Schluss

Zunächst sah es am gestrigen Dienstag ganz danach aus, als ob dem DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) der direkte Durchmarsch über die 12.200er-Schwelle gelingen würde, denn bis zum Mittag schraubten sich die Kurse intraday bis auf 12.210 Punkte. Dann jedoch startete die Wall Street (feiertagsbedingt mit einem Tag Verspätung) in die neue Woche und gab dabei deutlich ab – in der Folge schmolzen die Gewinne des deutschen Leitindex auf +0,2% zur Schlussglocke zusammen, nachbörslich drehten die Notierungen dann sogar ins Minus:

Damit ist die zaghafte Erholung schon wieder Makulatur und der Rückfall unter die 12.100er-Schlüsselstelle lässt die Abwärtsrisiken zur Wochenmitte (vorbörslich) erneut ansteigen. Setzt sich die Kursschwäche heute nämlich fort, rückt sofort der GD200 bei 12.045 in den Fokus. Rutscht der DAX unter die langfristige Durchschnittslinie, könnte sich der Rücksetzer – mit einem Zwischenstopp an der 12.000er-Marke – bis zur Volumenkante bei 11.930 oder gar bis zum August-Tief bei 11.869 ausweiten.

Freundlichere Tendenzen würden zwar mit der Rückeroberung der 12.100er-Hürde entstehen, zumal sich der DAX mit dem Sprung über diese Markierung gleichzeitig auch wieder aus dem Juni-Abwärtstrendkanal nach oben befreien könnte. Im Anschluss müsste dann jedoch der nächste Angriff auf die 12.200er-Schwelle erfolgen, wobei neue Kaufsignale allerdings erst mit einem Ausbruch über die massive 12.300er-Barriere bzw. die Juni-Tiefs bei 12.325 generiert werden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: dieboersenblogger.at


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