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Zumtobel: Die Initialzündung bleibt aus

Während sich der Gesamtmarkt am Dienstag in einer sehr guten Verfassung präsentierte, rutschte die Zumtobel-Aktie (WKN: A0JLPR / ISIN: AT0000837307) trotzdem in die Tiefe. Die Aktie des Leuchtkonzerns war der mit Abstand größte Verlierer österreichischen Leitindex ATX. Schuld waren enttäuschende Quartalsergebnisse.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 (Mai bis Juli) sanken die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf 317,2 Mio. Euro. Für diesen Rückgang machte das Management unter anderem den stärkeren Euro verantwortlich. Außerdem konnte man noch nicht wie gewünscht von einer besseren Konjunktur und verbesserten Aussichten für die europäische Bauwirtschaft profitieren. Immerhin zeigte man sich mit der Entwicklung des wachsenden LED-Geschäfts zufrieden. Für Anleger offenbar nur ein schwacher Trost. Darüber hinaus fiel der Blick in die Zukunft nicht gerade sehr optimistisch aus.

Zumtobel hat weiterhin mit großen regionalen Unterschieden zu kämpfen. Außerdem könne das Management aus heutiger Sicht nicht mit Sicherheit abschätzen, ob die Nachfrage im zweiten Halbjahr aufgrund der insgesamt verbesserten Konjunkturaussichten wieder die erforderliche und erwartete positive Wachstumsdynamik aufnimmt. Wenigstens sollen die Belastungen aus negativen Währungseffekten weniger werden. Es bleibt bei der Prognose, wonach Umsatz und das bereinigte EBIT im Vorjahresvergleich „leicht“ verbessert werden sollen.

Zumtobel-Chart: boerse-frankfurt.de

Angesichts solcher Aussichten bleibt es fraglich, ob die Zumtobel-Aktie ihre jüngste Schwächephase überwinden kann. Zumindest bleibt das 2018er-KGV mit etwas mehr als 14 relativ moderat, so dass Schnäppchenjäger und Turnaround-Trader über einen Einstieg nachdenken könnten.

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Bildquelle: dieboersenblogger.at


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