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Um 10: DAX müht sich nach oben – Hoffnung auf starke US-Daten

Die US-Arbeitsmarktdaten werden heute Nachtmittag über die Richtung des US-Dollar, damit über die des Euro und letzten Endes auch über den Wochenschluss am deutschen Aktienmarkt entscheiden. Geht die Korrektur im Euro nach starken Zahlen aus den USA weiter, hat auch der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) eine gute Chance, den Einbruch nach der Rakete aus Nordkorea über Japan hinweg vergessen zu machen und die Woche noch mit einem Plus abzuschließen.

Das wäre dann ein starkes Zeichen, auch weil die vielbeachtete 200-Tage-Linie einem weiteren Test standgehalten hätte. Gelingt dann noch in der kommenden Woche der Anstieg über 12.300 Punkte, könnte das nach der Sommerflaute zurückkehrende Volumen für eine September-Rally in Richtung Allzeithoch sorgen.

Auch die Europäische Zentralbank mit ihrer Sitzung am nächsten Donnerstag dürfte mitspielen, liegt doch Mario Draghi nichts an einem starken Euro. Schafft er es, den Märkten glaubwürdig zu verkaufen, dass und vor allem warum die Geldschleusen weiter offen bleiben, würde das zusätzliche Unterstützung für den DAX bedeuten. Immerhin machen zu einem interessanten Zeitpunkt schon wieder Gerüchte die Runde, das laufende Anleihekaufprogramm werde auch im kommenden Jahr nicht angetastet.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.at


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