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DAX-Analyse am Morgen: Der Zickzack-Kurs setzt sich fort

Minus 0,8%, +1,4% und -0,5%, so liest sich die Bilanz des DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) nach den ersten drei Handelstagen dieser Woche. Gestern war es erneut der steigende Euro, der auf die Kurse drückte und per Saldo steht der deutsche Leitindex damit in etwa da, wo er am Freitag ins Wochenende ging. Auch aus charttechnischer Sicht ist damit weder Boden gutgemacht, noch verloren, ganz im Gegenteil:

Nach oben gilt es nun zwar zum wiederholten Mal, per Schlusskurs über die 12.200er-Hürde zu springen (und im Anschluss direkt die Juni-Abwärtstrendgerade zu überwinden). Danach hätten die Kurse jedoch unverändert Platz bis zum massiven Widerstandsbereich aus 12.300er-Marke und den Juni-Tiefs bei 12.325. Gelingt an dieser markanten Barriere der Break, dürfte der daraus entstehende Aufwärtsimpuls den DAX mindestens bis zum nächsten Bremsbereich bei 12.391/12.400 tragen. Umgekehrt gelten auch für die Unterseite altbekannte Kursziele:

Zunächst sollte die breite Haltezone bei 12.100/12.090 einen neuerlichen Rücksetzer abfangen; bricht der Index an dieser Schwelle nach unten durch, könnte es über die Volumenspitze bei 12.075 weiter abwärts bis zur runden 12.000er-Marke (oder sogar bis zum GD200 bei 11.981) gehen. In jedem Fall dürfte heute vor allem das am Abend beginnende Treffen der Notenbank-Chefs in Jackson Hole die Kurse bewegen, darüber hinaus könnte allerdings auch der drohende „Government Shutdown“ der US-Administration für Verunsicherung sorgen.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: dieboersenblogger.at


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