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Um 5: DAX startet fulminant die Erholung – Hoffnung aber ist kein guter Ratgeber

Die heutige Erholung ist durch technische Käufen in einem umsatzschwachen Umfeld zustande gekommen. Die gestartete Bewegung kann durchaus noch ein paar Tage anhalten.

Die Märkte standen am Freitag an einem Wendepunkt. Die sicheren Häfen Anleihen und Gold notierten an zentralen Widerständen, der Deutsche Aktienindex an einer ebenso zentralen Unterstützung. An solch neuralgischen Punkten kommt es oft zu mehrtägigen, dynamischen Gegenbewegungen auf die vorige Bewegungsrichtung.

Die Lage aber bleibt insgesamt fragil, alle Augen bleiben auf den Nordkorea-Konflikt gerichtet. Jetzt aber hilft zunächst die Hoffnung, dass das Einschalten Chinas den nötigen Druck ausüben könnte, um das kommunistische Regime zum Einlenken zu bewegen.

Man darf aber nicht vergessen, dass Hoffnung keine Anlagestrategie ist. Die 200-Tage-Linie bei 11.940 Punkten bleibt für Risikomanager die Sollbruchstelle, ab der die Kurse beginnen könnten, schneller zu fallen.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.at


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