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BASF-Aktie: Bereit zum Durchstarten?

Die BASF-Aktie (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) konnte zuletzt nicht von der positiven Ergebnisentwicklung beim Chemieriesen profitieren. Anleger hoffen nun, dass sich dies im weiteren Jahresverlauf ändert.

Auf den ersten Blick fielen die jüngsten BASF-Geschäftsergebnisse sehr beeindruckend aus. Im ersten Halbjahr 2017 standen nicht nur deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserungen gegenüber dem Vorjahr zu Buche. Der Ludwigshafener Chemiekonzern konnte außerdem die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr anheben. Trotzdem reagierten Investoren eher enttäuscht. Dabei läuft es für die BASF-Aktie nicht erst seit der wenig erfreulich aufgenommenen Zahlenbekanntgabe schleppend. Gemeinsam mit den zuletzt arg gebeutelten Autowerten Daimler und BMW gehört die BASF-Aktie seit Jahresbeginn 2017 zu den größten Verlierern im DAX.

Laut Konzernangaben vom 27. Juli lagen die Umsatzerlöse zwischen Januar und Juni bei 33,1 Mrd. Euro. Ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allerdings verlor BASF gegenüber dem Jahresauftakt ein wenig an Schwung. Auf der Ergebnisseite sah dies anders aus. Das EBIT vor Sondereinflüssen kletterte im ersten Halbjahr um 30 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro. Im zweiten Quartal wurde sogar ein Plus von 32 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro erzielt.

Aufgrund der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im ersten Halbjahr schätzt das BASF-Management die Rahmenbedingungen für 2017 insgesamt etwas positiver ein als bisher. Daher soll das EBIT vor Sondereinflüssen auf Gesamtjahressicht um mindestens 11 Prozent zulegen. Bis zuletzt hatte man sich ein Plus von mindestens 10 Prozent zugetraut. Auf der Umsatzseite rechnet der DAX-Konzern weiterhin mit einem Plus von 6 Prozent. Ein wichtiger Grund für den Optimismus ist die erhöhte Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum. Trotzdem wollten Anleger zuletzt nicht mitfeiern.

Angesichts der deutlichen Ergebnissteigerung im ersten Halbjahr 2017 kommt selbst die leicht angehobene Prognose für das Gesamtjahr eher bescheiden daher. Darüber hinaus stellt das Management für das zweite Halbjahr 2017 insbesondere im Bereich Chemicals eine schwächere Entwicklung als noch zu Jahresbeginn in Aussicht. Außerdem entwickelte sich zuletzt der Ölpreis schwächer als erwartet. Diese Entwicklung scheint sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte fortzusetzen. Schließlich bleibt noch die Frage, welche Auswirkungen der starke Euro auf die Exportwirtschaft in der Eurozone haben wird.

Gleichzeitig scheint die Euphorie in der Wirtschaft rund um die vom neuen US-Präsidenten, Donald Trump, versprochenen Infrastrukturinvestitionen verflogen zu sein. Diese sollten nicht nur die US-Konjunktur ankurbeln. Angesichts der Niederlage Trumps und der Republikanischen Partei bei der geplanten Gesundheitsreform fragen sich viele Marktteilnehmer, ob die neue US-Regierung die in Aussicht gestellten wachstumsfördernden Maßnahmen wirklich umsetzen kann.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BASF-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DM5NGH / ISIN: DE000DM5NGH4) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 4,41, die Knock-Out-Schwelle bei 66,15 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DM4KBW / ISIN: DE000DM4KBW3, aktueller Hebel 4,64; Knock-Out-Schwelle bei 93,80 Euro) auf fallende Kurse der BASF-Aktie setzen.

Stand: 01.08.2017/ Ein Gastkommentar von Christian-Hendrik Knappe, Produkte-Team db x-markets

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Bildquelle: dieboersenblogger.at


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