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DAX-Analyse am Morgen: Es bleibt (noch) wackelig

Nach dem fulminanten Kurssprung vom Vortag ist dem deutschen Leitindex gestern ein wenig die Luft ausgegangen – bis zum Mittag schraubten sich die Kurse zwar noch auf das Intraday-Top bei 12.677 Punkten, danach schmolzen die Gewinne jedoch sukzessive ab, bis zur Schlussglocke nur noch ein Mini-Plus von 0,1% auf der Anzeigetafel stand. Aus charttechnischer Sicht bleibt damit alles beim Alten:

Auf der Oberseite stellt sich als erstes Kursziel die 12.650/12.700er-Marke in den Weg. Bei einem erfolgreichen Break würde sich zunächst Platz bis 12.730 eröffnen, wo ein doppelter Widerstand aus Volumenspitze und Mai-Aufwärtstrendgerade die Kurse ausbremsen könnte. Räumt der DAX auch diese Hürde beiseite, rückt die 12.800er-Barriere in den Fokus. Wichtig zu wissen: erst mit der Rückeroberung dieser Schwelle würde der Index die neutrale Zone verlassen und erste zarte Kaufsignale generieren.

Demgegenüber präsentieren sich die Kursmarken auf der Unterseite ebenso unverändert: Eine kleinere Schwächephase könnte schon an der 12.600er-Marke aufgefangen werden. Rund 50 Punkte tiefer verläuft derzeit die untere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals; rutscht das Börsenbarometer erneut unter diese Trendgerade, müsste eine Ausweitung der Verkäufe bis zur 12.500er- oder gar der 12.400er-Marke einkalkuliert werden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.at


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