News Ticker

DAX-Analyse am Morgen: Charttechnische Warnsignale?

Während die Mächtigen der Welt gestern in Hamburg eintrafen, holten den DAX nach anfänglichen Gewinnen die alten Sorgen wieder ein – die Furcht vor einer rigideren Zinspolitik der EZB sowie ein steigender Euro drückten den deutschen Leitindex im Tief auf 12.316 Zähler. Zum Handelsschluss dämmten die Blue Chips ihre Verluste zwar auf -0,6% ein, aus charttechnischer Sicht leuchtet nun dennoch ein erstes Warnsignal auf:

Der Rutsch unter die 12.400er-Marke bzw. das 2015er-Top bei 12.391 per Schlusskurs könnte nun nämlich weiteres Abwärtspotenzial bis 12.300 oder direkt an die obere Kante der riesigen 250-Punkte-Lücke bei 12.289 Zählern eröffnen. Sobald die Notierungen an diese Chartmarke zurückfallen, sollte eine Schließung des Gaps (mit einem Kursziel 12.075/12.046) zumindest in Betracht gezogen werden.

Nach oben stellen sich dem DAX jetzt hingegen bereits einige Hürden in den Weg – zunächst müsste der Index die 12.400er-Barriere zurückerobern, bevor der Angriff auf die untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals im Bereich von 12.535 erfolgen könnte. Um jedoch überhaupt noch einmal an die frühere Aufwärtsbewegung anknüpfen zu können, gilt es weiterhin, auch die Widerstände bei 12.600, 12.700 sowie 12.730 erfolgreich zu überbieten. Profitieren könnte der DAX heute von den jüngsten Produktionsdaten, die deutlich (+1,2%) stärker als erwartet ausfielen. Des Weiteren könnten die US-Arbeitsmarktzahlen um 14:30 Uhr für Bewegung sorgen.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.at


Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*