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DAX-Analyse am Morgen: Starker Euro drückt auf den DAX

Zum Start in den gestrigen Donnerstag sah es noch ganz danach aus, als ob der DAX seine Verluste aus den vorangegangenen Sitzungen hinter sich lassen und zu alter Stärke zurückfinden würde. Doch dann drückte erneut ein starker Euro, der auf den höchsten Stand seit Mai 2016 kletterte, auf die Stimmung – am Ende des Tages notierten die Blue Chips rund 230 Punkte tiefer und lösten damit gleich eine ganze Reihe von charttechnischen Alarmsignalen aus:

Mit dem ungebremsten Rutsch an die 12.400er-Marke ist das Börsenbarometer aus dem mittelfristigen Trendkanal nach unten herausgefallen und im Tief beinahe punktgenau am alten 2015er-Top aufgeschlagen. Rutscht der DAX heute unter diese horizontale Haltelinie, droht die Ausweitung des Abverkaufs bis an die obere Kante des 250-Punkte-Gaps bei 12.289 Punkten. Strenggenommen könnte sich die Abwärtsbewegung allerdings auch einmal quer durch den volumenarmen Korridor bis zur Volumenkante bzw. der unteren Begrenzung der Kurslücke bei 12.090/12.048 fortsetzen.

Das „Angstbarometer“, der VDAX-New, zog gestern jedenfalls sprunghaft an (+21%) und signalisiert damit eine erhöhte Nervosität. Dennoch besitzt der DAX jetzt Rebound-Chancen, auch wenn die Kurse bei 12.500 (untere Trendkanalbegrenzung) bzw. 12.590 (Volumenkante) bereits auf Widerstände treffen. Bullish (im Sinne von neuen Rallye-Signalen) wird es nun allerdings erst wieder oberhalb von 12.700 Punkten.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.at


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