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DAX-Analyse am Morgen: Chancen auf beiden Seiten

Der gestrige Donnerstag glich (zumindest auf dem Parkett) dem berühmten Wechselbad der Gefühle. Erst rauf (aufs Tageshoch bei 12.634), dann runter (bis zum Intraday-Tief bei 12.490) und zum Schluss mit einem Minus von 0,3% bei 12.590 in den Feierabend gerettet. Der Handelstag endete also mehr oder weniger versöhnlich, zumal der sich der DAX nachbörslich noch auf 12.630 Punkte verbessern konnte. Dennoch gilt es, jetzt ein paar charttechnische Aspekte zu beachten.

Positiv: Setzt sich die moderate Erholung heute fort, könnte der Kursrutsch tatsächlich als Pullback gewertet werden. Dafür spricht vor allem der lange untere Docht der gestrigen Tageskerze, der durchaus Charakterzüge eines Reversals zeigte.

Allerdings (und damit geht es nun um den negativen Teil) müssten die Blue Chips jetzt zügig wieder in Richtung 12.700/12.730 klettern, wo neben einer kleinen Volumenspitze auch die obere Begrenzung des Februar-Aufwärtstrendkanals überboten werden muss. Entwarnung könnte also erst gegeben werden, wenn der DAX diesen Widerstand zurückerobern kann. Demgegenüber würde ein weiterer schwacher Tag die Abwärtsrisiken erneut verstärken – fällt der DAX unter die 12.500er-Schwelle, würde sofort das Niveau um 12.400/12.391 als nächstes Kursziel in den Fokus rücken, bevor im Anschluss die riesige Kurslücke knapp unterhalb von 12.300 wartet.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.at


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