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DAX-Analyse am Morgen: Verschnaufpause oder Durchmarsch auf 13.000?

Der deutsche Leitindex ist am gestrigen Donnerstag nach einer starken Eröffnung (inklusive 20-Punkte-Gap) nicht nur erstmals in seiner Historie über die 12.600er-Marke geklettert, sondern hat sich bis zur Schlussglocke auch gleich noch auf das nächste Allzeithoch bei 12.648 Zählern geschraubt. Aus charttechnischer Sicht wurde damit nun die nächste wichtige Hürde überwunden. Das bedeutet:

Nach dem Ausbruch aus dem Februar-Trendkanal hat der DAX jetzt theoretisch freie Fahrt bis zur runden 13.000er-Marke, die angesichts des kraftvollen Kursanstiegs (+1%) nun durchaus in greifbare Nähe rückt. Legt man am Oktober-Top noch eine Eindämmungslinie nach oben an, lässt sich daraus sogar ein Kursziel im Bereich von 13.250 Zählern ableiten.

Setzen allerdings erste Gewinnmitnahmen ein (der DAX wird vorbörslich etwas schwächer erwartet), könnte zunächst die neue Mini-Kurslücke bei 12.552 Punkten angesteuert werden. Darunter findet sich weiterhin die markante Unterstützungszone bei 12.400/12.391 Zählern, die den Blue Chips Halt bieten sollte, bevor eine Etage tiefer die obere Kante des 250-Punkte-Gaps aus der Vorwoche warten würde. In den Fokus rücken dabei zum Wochenschluss die US-Arbeitsmarktdaten für den Monat April, die um 14:30 Uhr über den Ticker laufen.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.at


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