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DAX-Analyse am Morgen: Jetzt muss auch diese Hürde genommen werden

Der gestrige Mittwoch glich einer Blaupause des Vortages – über weite Strecken kam der DAX kaum vom Fleck, bevor am Nachmittag die starke Schlussoffensive startete und der Index kurz nach dem nächsten Allzeithoch (12.532) bei 12.528 Zählern (+0,2%) den Handel beendete. Das bedeutet:

Aus charttechnischer Sicht hat das Börsenbarometer damit einen wichtigen Schritt in Richtung des nächsten wichtigen Widerstands gemacht. Die obere Begrenzung des Februar-Trendkanals, die aktuell bei 12.575 Punkten verläuft und vorbörslich bereits unmittelbar in Reichweite rückt, könnte die Kurse auf dem Weg nach oben noch einmal etwas ausbremsen. Gelingt dem DAX jedoch der Break, hätten die deutschen Blue Chips (zumindest theoretisch) anschließend freie Bahn bis zur 13.000er-Marke. Allerdings dürfte die Luft nun mit jedem weiteren Anstieg dünner werden. Daraus folgt:

Sobald der DAX den Rückwärtsgang einlegt, sollte das Unterstützungsniveau bei 12.400/12.391 Punkten den Kursen einen ersten Halt bieten. Rutscht der Index unter diesen Bereich, würde die obere Kante des 250-Punkte-Gaps bei 12.296 Zählern in den Fokus rücken. Dabei gilt weiterhin die Devise, dass größere Verkaufssignale erst unterhalb der Doppelunterstützung auf dem Niveau von 12.075/12.100 (untere Trendkanalbegrenzung + Volumenkante) aktiviert werden würden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.at


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